Chronik 2015

25. – 26.Oktober 2015: Wein und Salami holen zusammen mit Christoph Adams

Am 25. Oktober zu unchristlicher grauer Morgenstunde fuhr ein ebenso graues fahrzeug mit viel Laderaum in Fischbachau vor um Christoph als fleissigen Helfer und Begleiter für Michi in Fischbachau einzuladen. Der Route nach Süden folgend ging es wie gewohnt über den berühmt – berüchtigten Brenner, auf dem an diesem Morgen wenig Verkehr herrschte. Kurz hinter Bozen hatte Michael dann ein Erbarmen mit seinem Begleiter und steuerte die Raststätte an um ihm einen Kaffee zu gönnen.

Ein typisch italienisches Frühstück auf die Schnelle bestehend aus Cornetto, Capuccino und O – Saft wurde eingenommen, bevor die Reise Richtung unserer italienischen Freunde fortgesetzt wurde. Bei Rovereto hatte Michael dann die Idee, die Autostrada del Brennero zu verlassen um sich in Torbole am Gardasee noch ein Eis zu gönnen. Torbole gegrüßte uns mit Sonne und sehr viel Wind und nach kurzem Fußmarsch hatten wir tatsächlich noch eine Eisdiele gefunden die wohl sehr darüber froh war, ihr Restkontigent zum Saisonende los zu werden. Eine andere Erklärung erschliesst sich mir gerade für die große Portion nicht. Frisch gestärkt machten wir uns dann weiter auf die Reise entlang der Statale am See. Zeit die Landschaft bei schönstem Wetter zu betrachten hatten wir genug, da die Straße von Radfahrern und Sommerfrischlern geradezu überflutet war und sich daher das Reisetempo sehr gemütlich gestaltete.

Gegen Mittag erreichten wir dann unser Ziel Castagnaro, wo wir von Franco und Cinzia auf das Herzlichste begrüßt wurden und ein sehr gutes und opulentes Mittagsmahl serviert bekamen. Ein Nachmittagsspaziergang durch die Felder Castagnaros und Francos entsprechenden Erklärungen bot sich am Anschluss an das Essen geradezu an um wieder beweglich zu werden. Ein kleines Arbeitsgespräch zwischen Michi und Stefano folgte, bevor wir den Abend bei einer sehr guten Pizza und Vino mit den italienischen Freunden in einer Trattoria in Legnago ausklingen liessen.

Am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen. Es wartete ein Besuch bei Haus – und Hofmetzger Paolo um die wunderbare Salami einzukaufen und die Fahrt nach Grezzana um Wein und Öl zu erwerben. Franco und Christoph konnten Michael irgendwie überzeugen, dass es vollkommen ausreichend ist um 7.00 Uhr aufzustehen, so konnte der Schlaf um eine halbe Stunde verlängert werden. Punkt acht Uhr rollte dann ein graues Fahrzeug bei Paolo auf den Hof. Nachdem man den Chef irgendwo auf seinem Firmengelände ausfindig machen konnte, gab es den obligatorischen Kaffee bevor die Salami verladen werden durfte. Wie immer bekamen wir einen sehr fairen Preis wobei sich die Frage stellt, ob Paolo Michaels unerbittliches Verhandlungstalent kennt und deswegen entgegen seiner südländischen Mentalität auf jegliche Verhandlungen verzichtet. Nach einer herzlichen Verabschiedung ging die Reise wieder in nördliche Richtung nach Grezzana um Wein und Öl zu kaufen und Sergio einen Besuch abzustatten.

Nach einer knappen Stunde Fahrt im Berufsverkehr erreichten wir die Weinhandlung in Grezzana. Zunächst musste der Wein kurz verkostet werden, ein besonderes Erlebnis zu früher Morgenstund. Leider hielt der letztjährige Jahrgang geschmacklich nicht das, was er versprach so dass eine Alternativlösung gesucht und gefunden wurde. danach ging es in kurzer Fahrt zum Olivenöl – Händler, wo gerade das Pressen begonnen hatte. Ausgiebig konnten wir den Herstellungsprozess verfolgen und anschauen. Eine interessante Sache ! Hier an der Kasse musste Michael dann sein ganzes Verhandlungsgeschick aufbieten um einen korrekten Preis zu erzielen. Unnachgiebig verfolgte er sein Anliegen, bis seitens der Chefin des Ladens kapituliert wurde. trotz allem bekamen wir noch einen Kaffee, bevor wir dann zu Sergio und Mariateresa aufbrachen.

Mit beiden fuhren wir zu einer kleinen Trattoria in den Bergen, wo ein hervorragendes Essen und eine tolle Aussicht auf uns warteten. In Grezzana wieder angekommen hieß es Abschied nehmen und mit vollgeladenem Auto langsam wieder in Richtung Heimat aufzubrechen. wacker schlug sich Michis Mobil trotz dem Gewicht und wir kamen gegen Abend wohlbehalten wieder in der Heimat an.

Eine griabige Tour war’s Michi und wenn Du nichts dagegen hast, bin ich auch 2016 wieder dabei

Christoph